Fernarbeit und Kultur 3 min

Remote-Hiring: Neue Daten untermauern die Vorteile von globalem Recruiting

7. März 2023

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San Francisco, 07. März 2023 – Remote, das führende Unternehmen beim Aufbau, Managen und Unterstützen global agierender Teams, hat 259 Personalentscheider:innen in Deutschland zu ihrer Haltung bezüglich des Einstellens ortsungebundener Mitarbeiter:innen befragt. Obwohl die Umfrageteilnehmer:innen großes Potenzial in ortsungebundenem Arbeiten sehen, rekrutieren einige von ihnen noch immer ausschließlich innerhalb der eigenen Landesgrenzen. Die größten Herausforderungen eines internationalen Talentpools sind kulturelle Unterschiede, lokale Gesetze und sprachliche Barrieren.  

Erwartete Vorteile durch Remote Hiring 

Es sind vor allem positive Effekte auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Metriken (ESG), die Unternehmen durch das Einstellen von Mitarbeiter:innen auf globaler Ebene erwarten. Die Steigerung der Mitarbeiter:innenzufriedenheit und der Vielfalt im Unternehmen gehören laut 59 Prozent der Befragten zu den wichtigsten Effekten von Remote Hiring. Mehr als die Hälfte (54%) sagt außerdem, dass Arbeitnehmer:innen durch ortsungebundene Arbeitsformen die Möglichkeit haben, ihre Wunschkarriere zu verfolgen, ohne dafür in ein anderes Land ziehen zu müssen. 

Hausgemachte Einschränkungen

Trotz der positiven Effekte, die Personalentscheider:innen bei der internationalen Rekrutierung sehen, stellen knapp 32 Prozent ortsungebundene Mitarbeiter:innen lediglich in Deutschland ein. Nur 4 Prozent der Befragten erweitern ihre Suche nach geeigneten Talenten auf den asiatischen Raum, im Nahen Osten sind es 3 Prozent und 0 Prozent der Befragten gaben an, in Afrika nach passenden Mitarbeiter:innen zu suchen. Daraus resultieren nicht nur Einschränkungen in Bezug die verfügbaren Talente am Arbeitsmarkt, was gerade mit Blick auf den sich zuspitzenden Fachkräftemangels fatal ist. Auch das Potenzial der Diversifizierung wird damit limitiert.  

Logistische, rechtliche und kulturelle Herausforderungen

Der Grund, weshalb knapp ein Drittel der Befragten Remote-Mitarbeitende nur auf nationaler Ebene einstellen, liegt laut den Umfrageergebnissen in potenziellen logistischen, rechtlichen und kulturellen Herausforderungen während des Einstellungs- und Onboarding-Prozesses. Die größten Schwierigkeiten bei der Einstellung von Talenten in neuen Regionen sehen die Personalverantwortlichen im Verständnis für verschiedene Kulturen (32%), lokalen gesetzliche Anforderungen (30%) und sprachliche Barrieren (30%). Durch die Zusammenarbeit mit einem Employer-of-Record-Dienstleister, der für eine vollständige lokale Compliance sorgt, können diese Hindernisse minimiert werden.

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