Kundenerfolgsgeschichten 12 min

Kein Umzug nötig – so gewinnt Lessmore mit Remote Top-Talente aus der ganzen Welt

Beitrag von Marie Nayaka
25. Juli 2023
Marie Nayaka

Teilen

share to linkedInshare to Twittershare to Facebook
Link copied
to clipboard

Im Jahr 2021 beschlossen Samer Al Dafai, Jeremy Ries und Joshua Hemmerich, Spiele für Mobilgeräte zu entwickeln und zu veröffentlichen Heute im Jahr 2023 ist das deutsche Unternehmen des Trios, Lessmore, ein erfolgreicher europäischer Spieleentwickler, der sich vor allem mit den Spielen Pocket Chess und Eatventure einen Namen gemacht hat. Letzteres wurde über 10 Millionen Mal heruntergeladen.

Die drei Gründer erkannten schon sehr früh, dass die richtigen Talente der Schlüssel zum Erfolg sind. Und um die Besten der Besten zu finden, mussten sie sich weltweit umsehen.

Das Unternehmen brauchte die Unterstützung und das Fachwissen eines bewährten, zuverlässigen globalen HR-Partners. Hier erfährst du, warum die Wahl auf Remote fiel.

Lessmore auf einen Blick:

  • Hauptsitz: Deutschland

  • Gründungsjahr: 2021

  • Standorte derzeitiger Remote-Mitarbeiter:innen: Finnland, Frankreich, Schweden, Niederlande und Ungarn

  • Branche: Entwicklung von Spielen für Mobilgeräte

In der Anfangsphase kümmerten sich die Gründer selbst um die Programmierung und das Spieldesign. Nach der Arbeit an mehreren App-Prototypen und der Veröffentlichung einiger Spiele – darunter Eatventure – war aber klar, dass das Team wachsen musste. Und genau hier kam Sophie Brügmann ins Spiel, Head of Operations bei Lessmore.

„Alles lief gut, aber eben in einem eher kleineren Maßstab“, erzählt sie. „Sie haben mir gesagt: ‚Wir brauchen dich, komm mit ins Boot! Lass uns dieses Abenteuer gemeinsam angehen!'“

Als Sophie Brügmann ins Unternehmen kam, befand sich die internationale Einstellung noch in den Kinderschuhen. Ursprünglich lautete der Plan, eine Niederlassung in Berlin zu eröffnen und nur in Deutschland nach Mitarbeiter:innen zu suchen. Das Team erkannte jedoch schnell, dass es auch außerhalb der deutschen Hauptstadt viele Top-Talente gab. Und nicht alle waren bereit, für die Arbeit umzuziehen.

„Viele Menschen möchten nicht unbedingt in ein anderes Land ziehen, vor allem, wenn sie nicht mehr ganz jung sind,“ so Sophie Brügmann. „Wir mussten uns also fragen, wie wir sie einstellen können, ohne dass sie dafür umziehen müssen.

Unsere Gründer möchten Spiele entwickeln. Sie wollen keine Energie in Bürokratie und die Verwaltung von internationalen Mitarbeiter:innen stecken.“

Lessmore brauchte daher einen Partner, der sich um die Verwaltung und alle Rechtsfragen kümmern und die Wachstumspläne des Unternehmens unterstützen konnte.

Schweden

Das Unternehmen entdeckte eines Tages einen außergewöhnlich talentierten iranischen Entwickler in Schweden. Das sollte für Sophie Brügmann ein echter Wendepunkt sein. Ihr neuer Arbeitgeber bewies ihr damals nämlich, dass er wirklich die beste Besetzung für den Job finden wollte.

„Es spielte keine Rolle, in welchem Land er lebte, woher er kam oder welcher Aufwand mit der Einstellung verbunden war“, erinnert sie sich. „Wir wollten unbedingt diese großartige Person haben, weil sie einfach perfekt in unser Team passte. Meine Aufgabe war es dann, das möglich zu machen.“

Und hier stand Sophie Brügmann vor dem ersten Problem: Sie wusste nichts über das schwedische Arbeitsrecht, wollte aber einen Arbeitsvertrag unter Dach und Fach bringen, bevor es sich der Entwickler anders überlegen konnte. Sie musste außerdem an die langfristigen Rekrutierungsziele von Lessmore denken.

Mit Remote konnte sie alle Formalitäten erledigen und den Software-Entwickler aus Schweden in weniger als einer Woche rechtssicher einstellen. Das war für Sophie Brügmann ein Schlüsselerlebnis.

„Kreativität ist das Herz unseres Unternehmens”, erzählt sie, „und es ist großartig, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und kulturellen Perspektiven zu haben. Ohne sie hätten wir viel weniger vielfältige Ideen.“

Dank Remote muss Lessmore sich jetzt nicht mehr auf Bewerber:innen aus einer bestimmten geografischen Region beschränken.

Globale HR, persönliche Betreuung

Laut Sophie Brügmann ist die Partnerschaft mit Remote äußerst produktiv. „Ich spreche zumindest einmal täglich mit dem User Happiness Team von Remote, um kleinere Angelegenheiten zu klären“, sagt sie. „Der Support ist immer freundlich und alle unsere Fragen werden fast ausnahmslos noch am selben Tag beantwortet.“

Mitte 2023 beschäftigt Lessmore 40 % seiner Belegschaft über Remotes Employer-of-Record- Service. Sophie Brügmann ist begeistert vom schnellen Onboarding für neue Teammitglieder, das in der Regel innerhalb einer Woche abgeschlossen ist – und das fast ohne ihr Zutun.

„Sobald wir uns für ein neues Teammitglied entschieden haben, erkläre ich, wie unsere Partnerschaft mit Remote funktioniert“, sagt sie. „Ich lade die Person dann ein, sich im Remote-Dashboard zu registrieren, wo sie dann ihren Ausweis, weitere Dokumente und ihre Arbeitsgenehmigung hochlädt.

„Remote überprüft und verifiziert diese Informationen dann. Ich kann jederzeit sehen, in welcher Phase die Kandidat:innen sich befinden und welche Schritte sie noch erledigen müssen, um das Onboarding abzuschließen. Für die Kandidat:innen ist das super einfach und ich spare dadurch ebenfalls viel Zeit.“

Ein flexibler Ansatz

Lessmore schätzt auch die Flexibilität, die Remote seinen Mitarbeiter:innen bietet. „Wir hatten zum Beispiel eine Person, die in Schweden lebte und aus privaten Gründen nach Frankreich ziehen wollte“, so Sophie Brügmann. „Sie wollte das Land wechseln, nicht den Arbeitsplatz.

Dank unserer Kooperation mit Remote war das problemlos möglich. Wir wissen jetzt, dass wir unsere Talente halten können, egal wo sie wohnen. Wir haben auch Teammitglieder, die zum Beispiel für ein Jahr in Spanien oder Irland leben möchten. Diese Pläne können wir mit Remote problemlos unterstützen. Für unser Unternehmen bringt das keinerlei Nachteile mit sich. Im Gegenteil: Unsere Mitarbeiter:innen sind zufriedener, und das kommt allen zugute.“

Und je höher die Zufriedenheit im Team, desto besser ist natürlich auch das Nutzererlebnis der Spieler. Und genau das macht Lessmore wettbewerbsfähiger als viele größere Softwareentwickler.

„Auch wenn wir weniger als 20 Leute beschäftigen, ist unser Gewinn durchaus mit dem einiger der großen Spieleentwickler vergleichbar, die 100 oder mehr Mitarbeiter:innen haben”, erklärt Sophie Brügmann. „Wir haben einen echten Vorteil in den Bereichen Kreativität, Perspektiven und Kosten.“

Das ganze Fachwissen der Welt

Seit Lessmore begonnen hat, internationale Mitarbeiter:innen zu suchen, stößt das Unternehmen hin und wieder auf operative Hürden. Hier ist die Partnerschaft mit Remote laut Sophie Brügmann besonders wertvoll, da das Unternehmen nun Zugang zu länderspezifischer Steuer- und Rechtsberatung hat – und das alles über einen einzigen Ansprechpartner.

„Ich muss keine übertriebenen Honorare bezahlen oder diese Aufgaben selbst erledigen", sagt sie. „Das macht die Arbeit sowohl für mich als auch für das ganze Team viel einfacher und effizienter.“

Brügmann schätzt auch die zahlreichen Informationen in Remotes Country Explorer. „Ich verwende den Country Explorer sehr oft, um mir einen Überblick über spezifische Märkte zu verschaffen“, erzählt sie. „Ich kann nach Probezeitregelungen suchen und sehen, wann Mitarbeiter:innen bezahlt werden müssen und welche lokalen Arbeitsgesetze es gibt. Und wenn wir jemanden in einem Land mit speziellen Regelungen einstellen, erfahre ich im Voraus, wie lange der Prozess mit Remote dauern wird. All das sind Vorteile, die wir sehr schätzen.“

Eine wichtige Funktion des Country Explorer ist die Verifizierung von Gehältern. „Wenn ich eine konkrete Stellenbezeichnung eingebe, gibt er datengestützte Gehaltsvorschläge für das jeweilige Land aus“, so Sophie Brügmann. „Wir verwenden dann diese Angaben und das übliche deutsche Gehalt als Ausgangswert. Damit stellen wir sicher, dass wir alle unsere Mitarbeiter:innen fair bezahlen und ihnen geeignete Benefits bieten.“

Talente der Zukunft

Ursprünglich begann Lessmore, mit Remote zusammenzuarbeiten, um Senior-Rollen zu besetzen. Mittlerweile dient die Partnerschaft aber auch dazu, Talente für mittlere Positionen sowie Berufseinsteiger:innen einzustellen, die sich weiterqualifizieren und weiterbilden können, während sie angemessenen bezahlt werden. „Wir versuchen, jüngere Talente zu entwickeln, denn sie sind die Zukunft der Branche“, so Sophie Brügmann. „Das wäre ein schwieriges Unterfangen, wenn alle unsere Mitarbeiter:innen in einem Büro arbeiten müssten. Für 18-Jährige ist es eine riesige Hürde, für die Arbeit in ein anderes Land zu ziehen.

Mit Remote können wir vielversprechende Talente aus anderen Ländern gewinnen, ohne uns um die Verwaltung kümmern müssen. Wenn sie uns beeindrucken und gut zu uns passen, stellen wir sie einfach ein. Nicht nur für uns, sondern auch für die Nachhaltigkeit der Gaming-Branche im Allgemeinen ist das eine tolle Sache.“

Als Head of Operations hat Sophie Brügmann auch persönlich von ihrer Zusammenarbeit mit Remote profitiert.

„Für mich haben sich unzählige Türen geöffnet“, erzählt sie. „Ich habe außerdem das Gefühl, dass mir mein Team vertrauen kann. Ich kann mich auf meine Arbeit konzentrieren und unseren Mitarbeiter:innen dennoch Fragen zur Beschäftigung oder zu möglichen Umzügen beantworten.“

Was steht bei Lessmore als Nächstes an?

Lessmore möchte auch weiterhin die weltbesten Talente für die Spieleentwicklung finden und einstellen, ohne dass sie dafür nach Berlin ziehen müssen.

„Dank Remote haben wir genügend Flexibilität, um ein perfektes Team zusammenzustellen“, erzählt Sophie Brügmann. „Wir können uns in Deutschland umsehen, aber auch in beliebigen anderen Ländern. Außerdem können wir uns darauf konzentrieren, unsere Produkte weiterzuentwickeln und die Erwartungen unserer Nutzer:innen mit weiteren innovativen Spielen zu übertreffen.

Welchen Rat würde sie also anderen Unternehmen geben?

„Mein Rat ist: Wagt etwas Neues! Stellt die besten Talente ein, egal, wo sie sich befinden, und gebt denjenigen eine Chance, die euch beim Aufbau eures Unternehmens optimal unterstützen können.“

Lessmore setzt auf minimalen Aufwand bei maximalem Output – und mit Remote gelingt ihm das.

„Wenn man sich nicht auf ein Land beschränken muss, ergeben sich unzählige Möglichkeiten, die besten Talente anzuziehen und zu binden. Wir haben jetzt viel mehr Freiheit als zuvor.“

Möchtest auch du mit einem zuverlässigen globalen Anbieter ein internationales Team aufbauen? Vereinbare jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch mit unseren internationalen Beschäftigungsexpert:innen.

Oder lege direkt los: Lege dir jetzt ein Profil an und beginne in wenigen Minuten mit dem Onboarding deines internationalen Teams.

Abonniere unseren Newsletter, um Neuigkeiten und die neuesten Beiträge im Remote-Blog direkt in deinem Posteingang zu erhalten.