So einfach verwaltest du dein Team in Indien
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Freistellungsarten in Indien
Gesetzlich haben Vollzeitbeschäftigte in Indien Anspruch auf 15 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr.
Standardmäßig haben Beschäftigte Anspruch auf drei verpflichtende nationale Feiertage: Republic Day (26. Januar), Independence Day (15. August) und Gandhi Jayanti (2. Oktober).
Darüber hinaus ist es marktüblich, dass Arbeitgeber zusätzliche gesetzliche oder regionale Feiertage gewähren (in der Regel 10–12) gemäß der Unternehmensrichtlinie. Diese Feiertage können mit regionalen und religiösen Gedenktagen übereinstimmen. Unternehmen entscheiden, welche Feiertage sie anerkennen, und wählen diese häufig aus Listen der Landesregierung und der Bankfeiertage aus.
Die Mutterschaftsregelung in Indien erlaubt 26 Wochen bezahlte Freistellung für die ersten beiden Kinder. Ab dem dritten Kind beträgt der Anspruch 12 Wochen. Die Mutterschaftsfrist kann bereits ab 8 Wochen vor dem erwarteten Entbindungstermin angetreten werden. Ab dem 17. März 2026 haben rechtlich adoptierende Mütter ab dem Datum der Kindesübergabe Anspruch auf 12 Wochen bezahlte Mutterschaftsfreistellung.
Im Privatsektor gibt es keinen verpflichtenden Anspruch auf Elternzeit; entsprechende Regelungen legen die Unternehmen individuell fest. Männliche Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Indien erhalten bis zu 15 Tage.
Kurzfristige Freistellung: für dringende und unvorhergesehene Angelegenheiten. Unternehmen begrenzen diese in der Regel auf drei Tage pro Monat und insgesamt sechs Tage pro Jahr. Nicht genutzte Tage verfallen automatisch zum Jahresende.
Freistellung bei arbeitsbedingter Verletzung: Diese Freistellung gilt, wenn Beschäftigte eine Verletzung oder Erkrankung erleiden, die aus und im Verlauf der Beschäftigung entstanden ist.