Europäischer Life-Work-Balance-Index 2025

Überlegen Sie, 2025 in ein Land mit höherer Lebensqualität zu übersiedeln? Erfahren Sie, welche europäischen Staaten die beste Life-Work-Balance aufweisen.

Warum genau jene europäischen Staaten mit ausgezeichneter Life-Work-Balance hervorstechen

Unser aktueller Global Life-Work Balance Index macht deutlich: Europa nimmt weltweit eine führende Rolle in Sachen Life-Work-Balance ein. Sieben europäische Staaten gehören in der diesjährigen globalen Studie zu den Top Ten, und insgesamt finden sich 16 europäische Nationen in den Top 20.

Welche europäischen Staaten stechen wirklich heraus? Einige haben umfassende Gesetze zum Schutz von Mitarbeiter:innen verabschiedet, andere halten weiter an eher konservativen Regelungen fest. Trotz Europas guter Position in puncto Life-Work-Balance dürfen Arbeitgeber das Wohl ihrer Beschäftigten nicht als selbstverständlich betrachten.

Unsere führende Europa‑Studie erschien erstmals 2022; seither aktualisieren wir sie jährlich, um Veränderungen in der Life-Work-Balance nachzuzeichnen. Die Spitzenländer verfügen zumeist über großzügige gesetzliche Regelungen zu Jahresurlaub und Mutterschutz. Ebenso sind Faktoren wie öffentliche Sicherheit und Gesundheitsversorgung aussagekräftige Indikatoren für die Stellung von Arbeitskräften im jeweiligen Land.

Planen Sie, 2025 innerhalb Europas umzuziehen? Entdecken Sie, in welchen Staaten das Leben Vorrang vor der Arbeit hat.

Die europäischen Top-Staaten mit der besten Life-Work-Balance 2025

Wir haben jedes europäische Land anhand relevanter Arbeitsplatzfaktoren von 1 bis 100 bewertet – dazu zählen gesetzlicher Urlaubsanspruch, Mindestlohn, Zugang zum Gesundheitswesen und durchschnittliche Wochenarbeitszeit. Nachfolgend sehen Sie, wie die Länder in puncto Life-Work-Balance abschneiden, sortiert vom besten zum schlechtesten.

Die Top 10 der europäischen Staaten mit der besten Life-Work-Balance

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1. Irland

Indexwert: 82,89

Nach dem markanten Vorstoss im Jahr 2024 bleibt Irland auch 2025 das europäische Land mit dem besten Verhältnis von Leben und Arbeit. Die Grüne Insel verbesserte ihren Score um mehr als vier Punkte; ursächlich sind die gestiegene öffentliche Sicherheit (der Global Peace Index stuft Irland als eines der sichersten Länder Europas ein) und eine kürzere durchschnittliche Wochenarbeitszeit.

Irland vereint eine leistungsorientierte Arbeitskultur mit einer warmherzigen, inklusiven Atmosphäre, weshalb das Land in Zufriedenheitsmessungen sehr gut abschneidet. Die vergleichsweise hohen Lebenshaltungskosten – vor allem in Städten wie Dublin – werden durch einen relativ hohen Mindestlohn ausgeglichen. Mit € 12,20 pro Stunde zählt Irland zu den sechs Ländern mit dem höchsten Mindestlohn in Europa.

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2. Island

Indexwert: 77,31

Nur ein Konsonant und rund 1.500 Kilometer Atlantik trennen Island von Irland. Beide Länder teilen ähnliche Auffassungen zur Life-Work-Balance. Island hat zwar eine kleine Bevölkerung (ca. 398.000), bietet dafür jedoch einige der besten Arbeitsbedingungen in Europa.

Das «Land aus Feuer und Eis» – benannt nach Vulkanen und Gletschern – gilt als eines der sichersten und LGBTQ+-freundlichsten Länder Europas. Gemeinsam mit seinen nordischen Nachbarn liegt Island in Zufriedenheitsstudien weit vorn. Ein wichtiger Faktor ist die sehr großzügige Regelung mit 38 Urlaubstagen pro Jahr.

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3. Belgien

Indexwert: 76,41

Belgien verbesserte sich von Rang vier (2024) auf Rang drei und untermauert damit seinen Ruf als eines der Länder mit ausgezeichneter Life-Work-Balance. Das Land überzeugt weniger durch Einzelsiegerwerte, vielmehr durch konstant gute Resultate in vielen Kategorien. Und ja: Die hervorragende Schokolade dürfte zur allgemeinen Zufriedenheit beitragen.

Nur Luxemburg, das Vereinigte Königreich und Deutschland weisen höhere Mindestlöhne auf; in Belgien liegt der Mindestlohn bei € 12,82 pro Stunde. Die Belgier:innen verfügen über viel Freizeit ausserhalb der Arbeit: die durchschnittliche Wochenarbeitszeit beträgt lediglich 34,1 Stunden. Zusammen mit den skandinavischen Ländern zählt Belgien zu den glücklichsten Nationen Europas.

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4. Dänemark

Indexwert: 74,24

Dänemark steht sinnbildlich für hohe Lebensqualität – nicht zuletzt als Ursprungsland des Konzepts „Hygge“. Viele betrachten die Dänen als Meister darin, Arbeit und Freizeit in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

Dänemark zählt, hinter Finnland und gleichauf mit Island, zu den glücklichsten Ländern Europas. Mit durchschnittlich 32,5 Wochenstunden hat es die zweitkürzeste Arbeitswoche – nur die Niederlande bieten noch mehr Freizeit. Zudem gehören Dänemarks Regelungen zu Urlaub, Krankengeld und Elterngeld zu den grosszügigsten auf dem Kontinent.

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5. Deutschland

Indexwert: 73,48

Bei der Vorstellung eines typischen deutschen Arbeitsplatzes fallen häufig Begriffe wie „pragmatisch“, „pünktlich“ und „professionell“. Neben diesen Eigenschaften gewinnt Deutschland zunehmend Anerkennung für eine gesunde Life-Work-Balance.

Deutschland stieg dieses Jahr um zwei Plätze – teilweise aufgrund der Erhöhung des gesetzlichen Krankengeldes; zudem verbesserten sich die öffentliche Sicherheit, das allgemeine Zufriedenheitsniveau und die LGBTQ+-Inklusion. Mit € 12,82 hat Deutschland den dritt‑höchsten Mindestlohn, und die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 33,2 Stunden gehört zu den kürzeren in Europa.

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6. Spanien

Indexwert: 71,79

Mit beinahe dauerhaftem Sonnenschein, einer der besten Küchen Europas und einer entspannten Kultur, der die Nachmittagssiesta nahekommt, macht Spanien derzeit auf dem Gebiet der Arbeitskultur Punkte. Der Sprung von Platz 10 (2024) auf Platz sechs macht Spanien zum grössten Aufsteiger unter den Top Ten.

Zwar ist die durchschnittliche Arbeitswoche in Spanien mit 36,3 Stunden recht lang, doch der gesetzliche Jahresurlaub (36 Tage bezahlter Urlaub inklusive Feiertage) zählt zu den längsten in Europa. Eine grosse Expat‑Community erhöht zusätzlich die Attraktivität für Personen, die im Ausland arbeiten möchten.

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7. Norwegen

Indexwert: 71,77

Norwegen verlor leicht an Rang, doch das «Land der Mitternachtssonne» bleibt für seine integrative und starke Arbeitskultur bekannt. Die Winter sind lang und die Lebenshaltungskosten hoch, trotzdem bieten sich hoher Lebensstandard und eine ausgeprägte „Life first“-Einstellung – Zeit im Freien zu verbringen gilt dort fast als gesellschaftliche Verpflichtung.

Mit 32,6 Stunden hat Norwegen unter den Top Ten nur Dänemark eine kürzere durchschnittliche Wochenarbeitszeit. Es belegt zudem den zweiten Platz bei LGBTQ+-Freundlichkeit direkt hinter Island. Norwegen erreicht mit einem Glücksindex von 9,39 einen der höchsten Zufriedenheitswerte in Europa.

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8. Slowenien

Indexwert: 71,22

Slowenien mag nicht sofort als Top‑Auswanderungsziel gelten, hat sich aber von Rang 9 auf Rang 8 verbessert. Das Land bietet beeindruckende Landschaften – den Bleder See sollte man gesehen haben – sowie moderate Lebenshaltungskosten und solide Arbeitsrechtsregelungen.

Ein Nachteil sind die mit 37,6 Stunden vergleichsweise längeren durchschnittlichen Wochenarbeitszeiten innerhalb der Top Ten. Dafür offeriert Slowenien relativ hohe gesetzliche Urlaubsansprüche sowie gute Kranken‑ und Elterngeldregelungen. Zudem gilt es als sehr sicheres Land – eine attraktive Option für Familien.

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9. Finnland

Indexwert: 71,18

Finnland ist ein Synonym für Zufriedenheit und gilt bereits seit mehreren Jahren als das glücklichste Land der Welt. Dafür sprechen niedrige Kriminalitätsraten, ein exzellentes Bildungssystem, Gleichberechtigung sowie das sogenannte „Jedermannsrecht“, das allen freies Bewegen in der Natur erlaubt.

Die finnische Arbeitskultur trägt wesentlich zur hohen Zufriedenheit bei: Freizeit wird stark geschätzt. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit liegt bei lediglich 33,8 Stunden; mit 36 Tagen gesetzlichem Jahresurlaub bietet Finnland Beschäftigten besonders viel Erholungszeit.

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10. Luxemburg

Indexwert: 69,79

Gemessen am Pro‑Kopf‑BIP gehört Luxemburg zu den wohlhabendsten Staaten der Welt – dementsprechend sind die Lebenshaltungskosten hoch. Einer Studie zufolge weist es die höchsten Lebenshaltungskosten in der EU. Zugleich verfügt es mit € 14,86 über den höchsten Mindestlohn Europas; die Löhne werden zudem automatisch an die Inflation angepasst.

Obwohl Luxemburg Plätze verlor, zählt es weiterhin zu den großzügigsten Ländern beim gesetzlichen Jahresurlaub – 37 Tage pro Jahr. Ein weiterer Vorteil ist die stark internationale Arbeitswelt: 75 % der Erwerbstätigen in Luxemburg sind Ausländer:innen.

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Möchten Sie die Resultate mit früheren Jahren vergleichen?

Welche europäischen Staaten haben sich 2025 in der Life-Work-Balance verbessert, welche sind abgesackt? Laden Sie frühere Berichte von Remote herunter und prüfen Sie die Ranglisten vergangener Jahre.

Die besten europäischen Performer 2025

Erneut – zum zweiten Mal in Folge – belegt Irland die Spitze Europas. Seine Bewertung stieg dieses Jahr um vier Punkte. Ausschlaggebend sind die verbesserte öffentliche Sicherheit und die kürzere durchschnittliche Wochenarbeitszeit.

Wesentliche Erkenntnisse zur Life-Work-Balance in Europa

Mit nur 30,5 Stunden wöchentlich verzeichnen die Niederlande die kürzeste durchschnittliche Arbeitswoche in Europa. Im Gegensatz dazu steht Montenegro mit 43,5 Stunden als Land mit der längsten Wochenarbeitszeit.

Veränderungen in der Life-Work-Balance 2025

Mit einem Zuwachs von mehr als fünf Punkten klettert Litauen von Platz 30 (2024) auf Platz 22 (2025). Wesentliche Gründe sind ein höherer Mindestlohn, kürzere Arbeitszeiten und verstärkte LGBTQ+-Inklusion.

Mit Remote umziehen

In dieser Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung erfahren Sie, wie Sie einen geplanten Umzug strukturiert organisieren. Wir erläutern, worauf Sie und Ihr Arbeitgeber achten sollten, damit Komplikationen und unnötiger Stress vermieden werden.

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Life-Work-Balance in Europa: Was sie tatsächlich bedeutet

Im Jahr 2025 hat sich die Debatte darüber, wie wir leben und arbeiten, weiterentwickelt – nicht nur sprachlich, sondern auch in der Praxis. Wir sprechen nicht mehr von Work-Life-Balance, sondern von Life-Work-Balance. In Zeiten rascher technologischer Veränderungen und veränderter gesellschaftlicher Erwartungen kristallisiert sich ein klares Prinzip heraus: Das Leben steht an erster Stelle. Die Arbeit hat sich dem Leben anzupassen, nicht umgekehrt.

Europaweit definieren Regierungen, Unternehmen und die Menschen selbst, was gutes Leben und Arbeiten bedeutet. Die Life-Work-Balance ist zur obersten Priorität für Beschäftigte aufgestiegen und ist für viele wichtiger als das Gehalt. Menschen wünschen sich Zeit für Familie, Hobbys und Erholung, die Freiheit, dort und dann zu arbeiten, wo sie am produktivsten sind, sowie Systeme, die ihr Recht auf echte Freizeit schützen.

Bei Remote wissen wir, dass Life-Work-Balance für jede Person und Kultur unterschiedlich ist. Anstatt eine einheitliche Definition vorzuschreiben, vergleichen wir in unserer Studie die gesetzlichen Zusatzleistungen und Arbeitssysteme, die eine gesunde Life-Work-Balance fördern.

Arbeit ist überall – und damit stets präsent

Mit dem Aufkommen von Hybrid- und Remote‑Arbeit ist das Zuhause vielfach zugleich Büro geworden. Feste Arbeitszeiten sind seltener geworden. Diese Flexibilität schafft zwar mehr Freiräume, erschwert jedoch die Trennung von Arbeits- und Freizeit und erhöht ohne klare Grenzen das Risiko für Burnout.

Beschäftigte verlangen mehr als nur eine höhere Bezahlung

Laut unserem aktuellen Global Workforce Report melden fast zwei Drittel der Arbeitgeber steigende Anfragen nach flexiblen Arbeitsmodellen. Für viele Mitarbeiter:innen sind Flexibilität und Wohlbefinden mittlerweile wichtiger als das Gehalt.

Wirtschaftliche Unsicherheit belastet die Arbeitskräfte.

Steigende Lebenshaltungskosten, Inflation und unsichere Perspektiven zwingen viele Menschen dazu, sich finanziell zu verausgaben, um zurechtzukommen. In diesem Klima kann eine solide Life-Work-Balance helfen, chronischen Stress, Ängste und langfristig Burnout zu vermeiden.

Technologie beschleunigt den Wandel

KI kann die Effizienz erhöhen, verlangt jedoch neue Kompetenzen. Arbeitskräfte müssen sich an Veränderungen anpassen und neue Chancen für ihre Rollen nutzen. In einem solchen Umfeld ist mentale Widerstandskraft essenziell – und dafür benötigen Menschen Zeit zur Erholung und zum Abschalten.

Care-Arbeit nimmt zu

Ob Kinderbetreuung oder Unterstützung älterer Angehöriger – Millionen von Menschen investieren einen grossen Teil ihrer Zeit in Care‑Arbeit. 2025 müssen die meisten Haushalte Beruf und Fürsorgeaufgaben miteinander vereinbaren. Ohne angemessene Unterstützung leidet entweder die Erwerbstätigkeit oder die Care‑Arbeit.

Kulturelle Werte wandeln sich

Jüngere Generationen, die jetzt in den Arbeitsmarkt eintreten, lehnen ein Leben für die Arbeit ab. Sie wählen Berufe, die genügend Freizeit ermöglichen. Arbeitgeber und staatliche Stellen in Europa reagieren zunehmend darauf.

„Im Jahr 2025 wird die Prämisse, dass Produktivität alles übertrifft, ernsthaft infrage gestellt. Die Menschen sind nicht mehr bereit, ihre Gesundheit und Freizeit dafür zu opfern. Besonders in Europa entstehen nach und nach Gesetze, die anerkennen, dass Menschen keine Maschinen sind. Life-Work-Balance bedeutet jedoch mehr als Arbeitszeitreduzierung: Menschen brauchen Zeit, Raum und Vertrauen. Respektieren Arbeitgeber die Freizeit ihrer Beschäftigten, steigert das die Konzentration und Belastbarkeit – und davon profitieren die Unternehmen.“

Barbara Matthews – Chief People Officer

Obwohl Europa insgesamt führend ist, gibt es Regionen, die zurückfallen. In Staaten mit langen Arbeitszeiten und wenig Urlaub steigt das Burnout‑Risiko; ohne strukturelle Reformen drohen Talentabwanderung und wirtschaftliche Stagnation infolge ermüdeter, demotivierter Erwerbstätiger.

Bei Remote sind wir überzeugt: Life-Work-Balance ist kein Luxus. Menschen erbringen ihre beste Leistung, wenn sie ausreichend Freiraum für ihr Privatleben haben.

Europäischer Life-Work-Balance-Index: Methodik der Studie

Unsere globalen HR‑Spezialist:innen bei Remote haben die länderspezifischen Indexdaten in Europa analysiert, um zu ermitteln, welche Staaten die ausgewogenste Life-Work-Balance bieten.

In der Studie wurden folgende Indikatoren berücksichtigt:

  • Gesetzlicher Jahresurlaub (bezahlte Urlaubstage insgesamt, inklusive gesetzlicher Feiertage)

  • Gesetzliches Krankengeld (Prozentsatz des Gehalts oder Pauschale)

  • Gesetzlicher Mutterschaftsurlaub (bezahlte Wochen)

  • Lohnfortzahlung während des gesetzlichen Mutterschaftsurlaubs (Prozentsatz des Gehalts)

  • Mindestlohn (EUR pro Stunde)

  • Gesundheitswesen

  • Glücksindex (1–10, wobei 10 den besten Wert darstellt)

  • Durchschnittliche Wochenstunden pro Beschäftigter

  • LGBTQ+-Inklusion (0–100, wobei 100 den höchsten Wert darstellt. Der Legal Index bewertet Rechte und Freiheiten von LGBTQ+-Personen, der Public Opinion Index misst die öffentliche Einstellung.)

  • Sicherheit: Globaler Friedensindex (1–4; niedriger ist besser)

Ziel war es, die Life-Work-Balance in einzelnen Staaten präzise abzubilden und das bekannte Konzept der „Work-Life-Balance" neu zu denken. Wir möchten aufzeigen, welchen Stellenwert das Privatleben von Erwerbstätigen in den verschiedenen Ländern hat.

Die Kennzahlen wurden mittels gewichteter Indizes ihrer Relevanz entsprechend angepasst. Die Höchstnote beträgt 100 Punkte. Die Datenpunkte wurden nach ihrem numerischen Wert sortiert; Ausnahmen sind das Gesundheitswesen (mit fünf Punkten bewertet, wobei 1 die beste Note ist) sowie die durchschnittliche Wochenarbeitszeit und die Sicherheitsbewertung, bei denen niedrigere Werte besser sind. Die Datenerhebung und Auswertung erfolgte zwischen April und Juni 2025.

Bitte beachten Sie: Es handelt sich um einen gewichteten Index; die Punktzahl eines Landes basiert darauf, wie es im Vergleich zu den anderen gelistet ist. So lässt sich jede Region isoliert betrachten. Deshalb weichen die Indexwerte zwischen europäischen und globalen Ranglisten voneinander ab.