Was versteht man unter dem Federal Unemployment Tax Act (FUTA)?
Der Federal Unemployment Tax Act (FUTA) ist ein US-Bundesgesetz, das Arbeitgebern mit Arbeitnehmern eine Lohnsteuerpflicht auferlegt. Die aus dieser Steuer erzielten Einnahmen dienen der Finanzierung der staatlichen Arbeitsagenturen und kommen Arbeitnehmern zugute, die ihren Arbeitsplatz verloren haben.
Die FUTA ist eine ausschließlich vom Arbeitgeber zu tragende Steuer; sie wird nicht vom Lohn der Arbeitnehmer einbehalten. Für Unternehmen kann die FUTA bedeutende Auswirkungen haben, da sie die Lohnsteuerverpflichtungen erhöht und Mittel für die staatlichen Arbeitslosenfonds bereitstellt.
Wesentliche Merkmale der FUTA
- Arbeitgeberpflicht. Die FUTA ist eine alleinige Arbeitgeberleistung und wird nicht vom Lohn der Arbeitnehmer einbehalten.
- Steuersatz und Bemessungsgrundlage. Der reguläre FUTA-Satz beträgt 6,0 % und gilt für die ersten 7.000 USD des jährlichen Einkommens pro Arbeitnehmer. Für fristgerecht entrichtete staatliche Arbeitslosenbeiträge können Arbeitgeber bis zu 5,4 % als Gutschrift erhalten, wodurch sich der effektive FUTA-Satz auf 0,6 % reduziert.
- Mittelverwendung. Die aus FUTA stammenden Einnahmen werden dem Unemployment Trust Fund zugeführt, mit dessen Mitteln die Bundesregierung die staatlichen Arbeitsämter unterstützt und deren ausreichende Finanzierung sicherstellt.
Wesentliche Hinweise für Unternehmen
- Haftungsfeststellung. Allgemein ist ein Unternehmen FUTA-pflichtig, wenn es in einem Kalenderquartal Löhne von insgesamt 1.500 USD oder mehr ausgezahlt hat oder in mindestens 20 verschiedenen Wochen eines Jahres für wenigstens einen Teil des Tages eine oder mehrere Personen beschäftigt hat.
- Beachten Sie die landesrechtlichen Vorgaben. Da FUTA mit den staatlichen Arbeitslosensteuern verzahnt ist, ist es unerlässlich, die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Bundesstaaten zu kennen. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass sie sowohl die bundes- als auch die einzelstaatlichen Regelungen zur Arbeitslosenversicherung einhalten.
- Jahresmeldung. Arbeitgeber sind verpflichtet, die FUTA-Steuer einmal jährlich mittels des IRS-Formulars 940 zu melden. In diesem Formular werden die geschuldete FUTA-Zahlung, bereits geleistete Beträge sowie entrichtete staatliche Arbeitslosenbeiträge gegenübergestellt.
Empfohlene Schritte für Unternehmen
- Prüfen Sie laufend Steuersätze und Gutschriften. Halten Sie sich über die aktuellen FUTA-Sätze und mögliche Gutschriften auf dem Laufenden, die für Ihr Unternehmen relevant sein könnten. Verstehen Sie dabei, wie Zahlungen der staatlichen Arbeitslosenversicherung die FUTA-Steuergutschriften beeinflussen.
- Führen Sie präzise Aufzeichnungen. Dokumentieren Sie sämtliche an Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne und Gehälter sorgfältig, da diese Angaben für die Ermittlung der FUTA-Steuerschuld unerlässlich sind.
- Pünktliche Zahlung. Sorgen Sie dafür, dass FUTA-Zahlungen fristgerecht erfolgen, um Strafen und Verzugszinsen zu vermeiden. In der Regel werden diese Abgaben vierteljährlich entrichtet.
- Halten Sie sich über Änderungen auf dem Laufenden. Da sich Steuervorschriften ändern können, ist es wichtig, Anpassungen — etwa bei FUTA-Sätzen oder Meldepflichten — kontinuierlich zu verfolgen.
- Ziehen Sie fachliche Beratung hinzu. Erwägen Sie, einen Steuerberater oder Buchhalter zu konsultieren, der Ihre konkrete Unternehmenssituation analysiert und Sie dabei unterstützt, FUTA sowie weitere steuerliche Verpflichtungen zu erfüllen.
Wesentliche Punkte für Unternehmen
- Stellen Sie die Einhaltung der FUTA sicher, um Strafen und Bußgelder zu vermeiden.
- Führen Sie präzise Lohn- und Gehaltsaufzeichnungen, um die Ermittlung der Arbeitslosensteuer zu vereinfachen.
- Halten Sie sich über Änderungen der Steuervorschriften auf dem Laufenden, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.
- Erwägen Sie fachliche Beratung oder den Einsatz zuverlässiger Lohnsoftware, um die FUTA-Verpflichtungen effizient zu managen.